« Dezember 2021 »
Dezember
MoDiMiDoFrSaSo
12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031
Uni-Logo
Sie sind hier: Startseite Teaching 教学 Current Courses 当前课程
Artikelaktionen

Current Courses 当前课程

Please register for the courses on the online platform Campus Management - HISinOne.

For questions regarding the Campus Management - HISinOne, please check the Wiki Site of HISinOne.

If you have any further questions, please do not hesitate to contact us at hiwis.dabringhaus@geschichte.uni-freiburg.de.

 

Wintersemester (Winter Term) 2021/22

 
 

Prof. Dr. Sabine Dabringhaus

 
Hauptseminar "USA und China – Historische Stationen einer ambivalenten Beziehung"
 
Dienstag, 10 – 12 Uhr c.t.
ÜR 2, KG IV
 

Die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Volksrepublik China sind seit langem gespannt. Vor allem in den USA wird die chinesische Gefahr immer wieder beschworen und bricht sich derzeit in einer Flut von Leitartikeln, Büchern und (un-)diplomatischen Äußerungen Bahn. So sprach Donald J. Trump beim Aufkommen der Covid-19 Pandemie medienwirksam vom Kung Flu; aber auch sein Amtsnachfolger Joe Biden wird nicht müde, auf die chinesische Bedrohung zu verweisen. Seit dem unfreundlichen Gipfeltreffen der zwei Staaten in Anchorage im März 2021 ist gar von einem „zweiten Kalten Krieg“ die Rede.  Dabei sind, historisch betrachtet, die sino-amerikanischen Beziehungen keineswegs so eindeutig konfliktreich wie heutige Entwicklungen nahelegen mögen. Neben Gewalt und Konkurrenz waren sie auch immer von kulturellem Austausch, florierenden Handelsbeziehungen und Momenten der friedlichen Zusammenarbeit geprägt. Das Hauptseminar beschäftigt sich eingehend mit dem Verhältnis der USA und Chinas im 19. und 20. Jahrhundert. Anhand ausgewählter Stationen der sino-amerikanischen Beziehungen führt es sowohl in die Geschichte der chinesischen als auch der amerikanischen Außenbeziehungen ein und widmet sich dem ambivalenten Verhältnis der beiden Groß- bzw. Supermächte. Dabei werden im Sinne neuerer Forschungsperspektiven nicht nur Regierungsentscheidungen und die hohe Politik in den Blick genommen, sondern auch die (christliche) Missionsarbeit, die transpazifische Migration sowie die Handlungsmacht wirtschaftlicher und akademischer Akteure.

Das Abgabedatum für die Hausarbeit ist der 1.3.2022. Mündliche Prüfungen nach individueller Absprache i.d.R. zwischen dem 15. Februar und 01. April 2022.

Zu erbringende Studienleistungen: Lesetagebuch, Quelleninterpretation, ein Essay, Kurzreferat.

ANMERKUNGEN ZUR DIGITALEN LEHRE AUFGRUND DER CORONA-KRISE:

Das Hauptseminar findet, soweit es die pandemische Lage erlaubt, in Präsenz statt. Texte, Quellen sowie schriftliche Hinweise und Erläuterungen werden auf ILIAS zur Verfügung gestellt.

Die Bereitschaft zu intensiver Lektüre auch englischsprachiger Literatur wird vorausgesetzt.

 
Literatur:
Walter LaFeber, The American Age. U.S. Foreign Policy At Home and Abroad Since 1896, New York: Norton, 1994; Michael Schaller, The United States and China. Into the Twenty-First Century. 4th ed. Oxford University Press, 2015; Helwig Schmidt-Glintzer, Das Neue China. Vom Untergang des Kaiserreichs bis zur Gegenwart, München: C.H. Beck 2020; Zheng Wang, Never Forget National Humiliation. Historical Memory in Chinese Politics and Foreign Relations, New York 2012.
 
 
 
********
 
 

Prof. Dr. Sabine Dabringhaus und Prof. Dr. Jürgen Dendorfer

 
Hauptseminar „Karolinger und Chinas Tang-Dynastie – Zwei mittelalterliche Imperien und ihre Integration von Völkern und Regionen in Eurasien“
 
Auf Sommersemester 2022 verschoben!


Im Zentrum des Hauptseminars steht der Vergleich zweier mittelalterlicher Imperien, die bislang in der Forschung noch nicht gegenübergestellt worden sind. Das Reich der Karolinger, die erste Großreichsbildung nach der Antike im Westen des europäischen Kontinents unter Karl dem Großen und seinem Sohn Ludwig (768-840), und das chinesische Imperium der Tang-Kaiser (618-907), das sich über weite Teile der eurasischen Landmasse erstreckte und als erste wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit der chinesischen Geschichte gilt. Über die Handelsnetze der kontinentalen und maritimen Seidenstraße waren beide Reiche miteinander verbunden, wenngleich es noch nicht den direkten Austausch gab, wie wir ihn ab dem 13. Jahrhundert zu Zeiten Marco Polos kennen. 

Dabei ist gerade die zeitliche und räumliche Spannbreite der verglichenen Imperien reizvoll, um mittelalterliche bzw. vormoderne Formen der Integration von Herrschaft im Vergleich zu erfassen. Fragen nach imperialen Zentren und Peripherien, sowie überhaupt nach den „Räumen“ dieser Reiche, nach den Eliten und ihrer Mobilität, nach der Umgang mit religiöser, rechtlicher, sprachlicher und kultureller Heterogenität sind gerade durch die Kontrastierung zweier räumlicher und kulturell so divergierender Reiche ertragreich. Zugleich verstehen wir das Thema als Auftakt, um über den Mittelalterbegriff und seinen Eurozentrismus, über Globalisierung in dieser Epoche und den Vergleich als Methode der Imperienforschung zu diskutieren.

 

Literatur:

Dieter Kuhn (Hrsg.): Chinas Goldenes Zeitalter. Die Tang-Dynastie (618–907 n. Chr.) und das kulturelle Erbe der Seidenstraße. Heidelberg 1993; Mark Edward Lewis: China's Cosmopolitan Empire. The Tang Dynasty. London/Cambridge (Massachusetts) 2009; Michael Borgolte: Karl der Große – sein Platz in der Globalgeschichte, in: Tillmann Lohse/Bernjamin Scheller (Hgg.): Europa in der Welt des Mittelalters. Ein Colloquium für und mit Michael Borgolte, Berlin/Boston 2014, 241-265; Steffen Patzold: Integration durch Kommunikation: Ein Versuch über Herrscher, missi und Kapitularien im Karolingerreich, in: Wolfram Drews (Hrsg.): Die Interaktion von Herrschern und Eliten in imperialen Ordnungen des Mittelalters (Das Mittelalter – Beihefte 8), Berlin 2018, 291-211; Karl Ubl: Die Karolinger. Herrscher und Reich, München 2014.

 
********

 

Prof. Dr. Sabine Dabringhaus

 
Übung "Neuere Forschungen zur chinesischen Umweltgeschichte“
 
Donnerstag, 8 – 10 Uhr c.t.
Online oder KG IV/ ÜR 2
 

Jedes Land hat seine eigenen Schwerpunkte umweltgeschichtlicher Forschung, die sich aus der Quellenlage, den Forschungstraditionen und dem jeweiligen Charakter der Umwelt ergeben. China kann sich zwar auf eine jahrhundertealte Tradition staatlichen Umweltmanagements berufen, hat aber erst in den beiden letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts eine umwelthistorische Forschung entwickelt. Ähnlich wie im Westen, kam es erst zu einer fachlichen Spezialisierung, als sich die realen Umweltprobleme nicht mehr leugnen ließen. Inzwischen finden sich zu allen Epochen der chinesischen Geschichte Arbeiten aus den unterschiedlichsten Themenfeldern der Umweltgeschichte. Dies gilt ebenso für die westliche China-Forschung. In der Übung werden Autoren aus China und aus dem Westen zu Wort kommen.

Zu erbringende Studienleistung:

intensive Lektüre der Texte, regelmäßige aktive Teilnahme, Impulsreferat

ANMERKUNGEN ZUR DIGITALEN LEHRE AUFGRUND DER CORONA-PANDEMIE:

Die Übung findet online statt (wöchentliche Seminarsitzungen auf Zoom). Informationen zu den Zugangsdaten und zur Organisation der Übung erhalten Sie nach Anmeldung auf HisinOne per Email (kurz vor Vorlesungsbeginn). Alle Texte der Übungslektüre werden auf ILIAS zur Verfügung gestellt.

Literatur:

Mark Elvin, The Retreat of the Elephants: An Environmental History of China, New Haven 2004 (UB Freiburg: NA 2004/132); Robert B. Marks, China: Its Environment and History, Lanham 2012 (UB Freiburg: FX 2014/18); Joachim Radkau, Natur und Macht: Eine Weltgeschichte der Umwelt, München 2000 (UB Freiburg: FZ 802/27).

 

********


Prof. Dr. Sabine Dabringhaus

 
Vorlesung „China im 20. Jahrhundert: Auf dem Weg zur Weltmacht?“
 
Dienstag, 14 – 16 Uhr c.t.
R 1009, KG I
 

Im Kontext des spannungsvollen Aufstiegs Chinas zur Weltmacht des 21. Jahrhunderts sollen die tiefgreifenden kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Umbrüche im Jahrhundert davor nachgezeichnet werden: Vom Untergang der letzten Dynastie im Jahr 1911, dem stürmischen Nationalismus der zwanziger und dreißiger Jahre, bis hin zu Mao Zedongs Kulturrevolution und der wirtschaftlichen Liberalisierung seit den achtziger Jahren. Auch die aktuellen Probleme wie die Umweltverschmutzung, Korruption und Zensur lassen sich nur vor dem Hintergrund des letzten Jahrhunderts verstehen. Die Vorlesung schließt mit einer Klausur.

ANMERKUNGEN ZUR DIGITALEN LEHRE AUFGRUND DER CORONA-PANDEMIE:

Die Vorlesung wird über Zoom aufgezeichnet und anschließend auf Ilias bereitgestellt.

Literatur:

Kerry Brown, China, Cambridge 2020; Wang Hui, China’s Twentieth Century: Revolution, Retreat and the Road to Equality, London/New York 2016; Jeffrey N. Wasserstrom, Twentieth Century China: New Approaches, London/New York 2003.

 

********

 

Prof. Dr. Sabine Dabringhaus

 
 
Forschungs- und Doktorandenkolloquium:  Ostasiatische Geschichte
 
Dienstag, 16 – 18 Uhr c.t.
Online

 

Das Kolloquium wendet sich an Masterstudent/innen und Doktorand/innen. Es sollen Abschlussarbeiten der Teilnehmer/innen vorgestellt und an Hand jüngerer wissenschaftlicher Publikationen zentrale Forschungsfragen diskutiert werden. Ergänzt wird das Programm durch einzelne Gastvorträge (über Zoom).

ANMERKUNGEN ZUR DIGITALEN LEHRE AUFGRUND DER CORONA-PANDEMIE:

Das Kolloquium findet als digitale Lehrveranstaltung synchron im Videokonferenzformat ZOOM statt. Dies gilt auch für die geplanten Gastvorträge.

 

********

 

Dr. David M. Malitz

 
Übung „Geschichte des modernen Thailand: Aus der Halbkolonialität in die „Middle-Income-Trap“
 
Dienstag, 10-12 Uhr c.t.
KG IV, Raum 4450

Noch Ende des vergangenen Jahrhunderts galt Thailand als ein exotisches Reiseparadies und als attraktiver Investitionsstandort für internationale Konzerne – aber auch als ein Land, dem die Etablierung einer parlamentarischen Demokratie gelungen war. Nur zwei Jahrzehnte später ist Thailand vor allem durch eine tiefgreifende politische wie kulturelle Krise geprägt, die viele angesichts einer rasch alternden Bevölkerung und abnehmender Wettbewerbsfähigkeit notwendige Reformen verhindert. Diese dramatische Entwicklung kann nur mit vertiefter Kenntnis der durch die Auseinandersetzung mit der westlichen – und kolonialen – Moderne geprägten Geschichte des südostasiatischen Königreichs seit der Mitte des 19. Jahrhunderts verstanden werden.
 

ANMERKUNGEN ZUR DIGITALEN LEHRE AUFGRUND DER CORONA-PANDEMIE:

Die Übung findet online statt (wöchentliche Seminarsitzungen auf Zoom). Informationen zu den Zugangsdaten und zur Organisation der Übung erhalten Sie nach Anmeldung auf HisinOne per Email (kurz vor Vorlesungsbeginn). Alle Texte der Übungslektüre werden auf ILIAS zur Verfügung gestellt.

 

Literatur:
Chris Baker/Pasuk Phongpaichit, A History of Thailand (3rd revised edition), Cambridge 2014.
 

********

 

Royston Lin

 
Proseminar „Majulah Singapura! Die Geschichte des modernen Singapurs seit 1819“

Mittwoch, 14-17 Uhr c. t.
KG IV, Übungsraum 2

Singapur, ein winziger Insel- und Stadtstaat in Südostasien, wird heute in Medien und Literatur oft als internationaler Knotenpunkt und als kosmopolitische Gesellschaft ersten Ranges dargestellt. Diesen Ruf erlangte es allerdings nicht erst in den vergangenen Jahrzehnten. Vom Anfang seiner modernen Geschichte im Jahr 1819 an hat die Stadt verschiedene Identitäten gehabt: Vom britischen Handelshafen als Teil eines wachsenden Weltreiches über eine Kolonie des japanischen Kaiserreichs während des Zweiten Weltkriegs bis zu einem Bundesstaat Malaysias und schließlich 1965 zu einem unabhängigen, demokratischen Staat. Mit einem chronologischen Ansatz gibt dieses Proseminar einen Überblick über die politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Entwicklungen der modernen Geschichte Singapurs, die den Charakter und Identität des heutigen Stadtstaates beeinflusst und geformt haben.

*Eigenständige Arbeitsweise und die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Texte werden vorausgesetzt.

Das Abgabedatum für die Hausarbeit ist der 18.03.2022.Mündliche Prüfungen nach individueller Absprache i.d.R. zwischen dem 14. Februar und 14. April 2021.

Literatur:

Barr, Michael D.: Singapore: A Modern History, London / New York / Oxford / New Delhi / Sydney 2019.; Lee, Edwin: Singapore: The Unexpected Nation, Singapur 2008.; Lee, Kuan Yew: The Singapore Story: Memoirs of Lee Kuan Yew, Singapur 1998.; Turnbull, Constance M.: A History of Modern Singapore: 1819–2005, Singapur 2009.



********

Royston Lin

 
Übung “To the Greater Glory of God – or the Emperor? The Jesuit Mission in Ming and Qing China”

Postponed to Summer Semester 2022!
 

“If there existed one single First Cause of all things, surely, [the Japanese] said, the Chinese, from whom they derive their religion, must have known it,” wrote Francis Xavier in a 1552 letter to his confreres in Europe. For Japan to embrace the Catholic religion, the Jesuits were convinced that they must first convert China. The Chinese mission was a prime (and some might argue, an extreme) example of the Jesuit accommodationist strategy that saw no precedence in the Jesuit global enterprise. Not only was the Jesuit Chinese mission a religious undertaking, it also represented a golden age of cultural and scientific exchange between China and the Western world. After enduring waves of Chinese anti-Christian persecution, the end of the Jesuits’ golden era in China was – ironically – orchestrated by fellow Catholic missionaries. Combining both thematic and chronological approaches, this module traces the historical trajectory of the Jesuit mission in China through a selection of sources.

*This module will be conducted in English. However, presentations and submissions, if any, may be made in German.

Literatur:

Brockey, Liam M.: Journey to the East: The Jesuit Mission to China, 1579–1724, Cambridge, MA / London 2007.; Gernet, Jacques: Die Begegnung Chinas mit dem Christentum: Neue, durchgesehene Ausgabe mit Nachträgen und Index, Sankt Augustin 2012.; Swen, Litian: Jesuit Mission and Submission: Qing Rulership and the Fate of Christianity in China, 1644-1735, Leiden 2021.

 

 

 

 

 

Contact
Address

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Historisches Seminar
Lehrstuhl für Außereuropäische Geschichte
 
Rempartstraße 15 - KG IV
79085 Freiburg im Breisgau
Deutschland
 
 
Secretariat

KG IV, Room 4337
 
 
Research Assistants

KG IV, Room 4306
 
 
For other contact information, please visit the respective pages of personnel and office hours.
Benutzerspezifische Werkzeuge