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Wintersemester (Winter Term) 2022/23

 
 

Prof. Dr. Sabine Dabringhaus

 
Vorlesung "Chinas Frühe Neuzeit? Die späte Kaiserzeit (1368-1911)"
 
Dienstag, 14 – 16 Uhr c.t.
KG I, HS 1098
 

Die Geschichte der beiden Dynastien Ming (1368-1644) und Qing (1644-1911) wird auch als späte Kaiserzeit (Late Imperial China) bezeichnet. Sie entspricht in ihrem zeitlichen Rahmen ungefähr der europäischen Frühen Neuzeit. Wie unterscheidet sie sich von den früheren Epochen der chinesischen Dynastiegeschichte, die bis in das Jahr 221 v.Chr. zurückreicht? Was sind die wichtigsten Themenfelder, die sie prägen? Welche Beziehungen zur europäischen Geschichte in diesem Zeitraum gab es? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede lassen sich zwischen China und Europa feststellen? Ist es überhaupt sinnvoll, auch in China von einer „frühen Neuzeit“ zu sprechen? Angesichts der Bedrohung, die heute aus europäischer Sicht zunehmend von der Volksrepublik China auszugehen scheint, ist es zudem wichtig, sich mit den frühen Phasen der neuzeitlichen Geschichte des Landes vertraut zu machen. Dazu soll diese Vorlesung einen Beitrag leisten.

Die Vorlesung schließt mit einer Klausur.

Literatur:

Timothy Brook, The Troubled Empire: China in the Yuan and Ming Dynasties, Cambridge,MA 2010; ders., Great State: China and the World, New York 2019; William T. Rowe, China’s Last Empire: The Great Qing, Cambridge,MA 2009.

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Prof. Dr. Sabine Dabringhaus

 
Mentorat II "Schlüsseltexte zur Chinesischen Geschichte"
 
Donnerstag, 10.00 - 12.00 Uhr c.t.
KG IV, HS 4429
 

Chinas globale Bedeutung findet zunehmend auch im gymnasialen Geschichtsunterricht Resonanz. Seit 2020 wird in Baden-Württemberg chinesische Geschichte verpflichtend in Klasse 10 unterrichtet. Der Umfang dieser Materialien reicht von kurzen Darstellungen auf einer Doppelseite bis zu ganzen Kapiteln. Ein kritischer Blick auf die Texte zeigt, wie präsent nach wie vor althergebrachte Narrative sind – ungeachtet der vielfältigen und differenzierenden Forschungsergebnisse der letzten Jahre. Da China-Themen noch immer im Geschichtsstudium selten behandelt werden, sind die LehrerInnen zudem auf die wenigen Materialien in den Schulbüchern angewiesen. In dem Mentorat wollen wir zunächst diesen Wissensasymmetrien zwischen Fachwissenschaft und Schulunterricht nachgehen. Welche Themenschwerpunkte gibt es? Wie werden sie dargestellt? Wie kann die Diskrepanz zwischen Fachwissen und Lehrmaterialien überwunden werden? Welche Themen sollten ergänzend in den Schulunterricht eingebracht werden? Diese Fragen sollen in den vier Sitzungsterminen, die von Lektürephasen unterbrochen werden, diskutiert und beantwortet werden. Am Ende wird eine mündliche Prüfung das Mentorat abschließen.

Literatur:

Cho-yun Hsu, China: A New Cultural History, New York 2006; Tony Saich, From Rebel to Ruler: One Hundred Years of the Chinese Communist Party, Cambridge,MA 2021; Helwig-Schmidt-Glintzer, Das Neue China. Vom Untergang des Kaiserreichs bis zur Gegenwart, München 2020.

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Prof. Dr. Sabine Dabringhaus

 
Hauptseminar „Geschichte Tibets: Vom Königreich zum „Autonomen Gebiet“ der VR China"
 
Dienstag, 9 - 12 Uhr c.t.
KG IV, ÜR 2
 

Seit dem 18. Jahrhundert prägen europäischen Reiseberichte unser Bild von Tibet als „Dach der Welt“ mit seinen Mönchen und Pilgern. Nach seiner Flucht aus Tibet von 1959 sammelte der Dalai Lama weltweit eine begeisterte Anhängerschaft. In den letzten Jahren verstärkt sich der Eindruck, daß die tibetische Kultur durch Xi Jinpings „Minderheitenpolitik“ zunehmend in ihrer Existenz bedroht wird. Ein historischer Rückblick anhand der reichhaltigen Fachliteratur offenbart ein Land, das trotz seiner extremen geographischen Lage nicht immer nur eine passive Rolle in der Geschichte Asiens spielte. Die Ursprünge der tibetischen Kultur liegen im 7. Jahrhundert. Die Könige der Yarlung-Dynastie führten durch Heiratsallianzen mit China und Nepal den Buddhismus ein und eroberten durch ihre erfolgreiche Imperialpolitik im 7./8. Jahrhundert weiter Teile Zentralasiens. Zeitweise drangen tibetische Armeen auch bis in die chinesische Hauptstadt der Tang-Dynastie vor. Im 13. Jahrhundert erhoben die mongolischen Yuan-Kaiser den tibetischen Buddhismus (Lamaismus) zur Staatsreligion. Unter der über China und weite Teile Innerasiens herrschenden Qing-Dynastie (1644-1911) wurden Tibet als Grenzregion in das sino-mandschurische Vielvölkerimperium eingliedert und die theokratische Macht des Dalai Lama gestärkt. Der Dalai Lama erhoffte sich 1912 von Chinas Systemwechsel vom Kaiserreich zur Republik, eine unabhängige Entwicklung für sein Land. Warum dies nicht gelang, gehört ebenso zu den im Seminar diskutierten Problemfeldern, wie die Frage nach den Unterschieden zwischen der gewaltsamen Eingliederung Tibets als „Autonome Region“ in Maos Volksrepublik während der fünfziger Jahre und der heutigen Tibet-Politik der chinesischen Weltmacht Xi Jinpings. Eine eintägige Exkursion zum tibetischen Klosterzentrum in Rikon (Kanton Zürich) soll auch die Gelegenheit geben, mit der tibetischen Kultur direkt in Kontakt zu kommen.

Das Abgabedatum für die Hausarbeit ist der 30. Mai 2022. Mündliche Prüfungen nach individueller Absprache in der ersten Woche der vorlesungsfreien Zeit im Februar.

Zu erbringende Studienleistungen: Lesetagebuch, Quelleninterpretation, Essay;

Literatur:

John F. Cooper, Taiwan: Nation-State or Province?,Philadelphia 2009; Jonathan Manthorpe, Forbidden Nation: A History of Taiwan, New York 2008; Denny Roy, Taiwan: A Political History, Cornell 2002; Murray A. Rubinstein, Taiwan: A New History, Abingdon 2015; Stephan Thome, Gebrauchsanweisung für Taiwan, München 2021.

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Prof. Dr. Sabine Dabringhaus

 
Forschungs- und Doktorandenkolloquium: Ostasiatische Geschichte
 
Dienstag, 16.00 - 18.00 Uhr c.t.
KG IV, HS 1243
 

Das Kolloquium wendet sich an Masterstudent/innen und Doktorand/innen. Es sollen Abschlussarbeiten der Teilnehmer/innen vorgestellt und an Hand jüngerer wissenschaftlicher Publikationen zentrale Forschungsfragen diskutiert werden. Ergänzt wird das Programm durch einzelne Gastvorträge.

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Royston Lin

 
Proseminar „Vom Kaiserreich zur Republik: Die Geschichte Chinas im 19. Und frühren 20. Jahrhundert"
 
Montag, 14 - 17 Uhr c.t.
Peterhof, R 1
 

Die Qing-Dynastie war im 19. Jahrhundert von Instabilität und Chaos geprägt. Neben der politischen Ungeschicklichkeit der herrschenden Klasse und inneren Aufständen destabilisierten ausländische Eingriffe das schon geschwächte Qing-Kaiserreich. Zwar gab es Versuche, das notleidende Qing-Regime zu retten, aber sie waren erfolglos. 1911 brachte die gelungene Revolution das Reich in die republikanische Zeit - das Schicksal der kaiserlichen Herrschaft war besiegelt. In diesem Proseminar soll die Geschichte des letzten Jahrhunderts der Qing-Dynastie untersucht sowie gezeigt werden, wie politische, wirtschaftliche, ideologische und soziokulturelle Faktoren inner- und außerhalb Chinas zum Untergang der jahrtausendealten chinesischen Monarchie beitrugen.

*Eigenständige Arbeitsweise und die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Texte werden vorausgesetzt.

Abgabedatum für die Hausarbeit ist der 17. März 2023.

Mündliche Prüfungen nach individueller Absprache i.d.R. zwischen dem 13. Februar und 14. April 2022.

Literatur:

Dabringhaus, Sabine (Hrsg.): China auf dem Weg in die Moderne aus globaler Perspektive. Münster 2005; Fitzpatrick, Matthew P. / Monteath, Peter (Hrsg.): Colonialism, China and the Chinese. London / New York 2019; Spence, Jonathan D.: The Search for Modern China. New York / London 1990.

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Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Historisches Seminar
Lehrstuhl für Außereuropäische Geschichte
 
Rempartstraße 15 - KG IV
79085 Freiburg im Breisgau
Deutschland / Germany
 
 
Secretariat

KG IV, Room 4337
 
dienstags, 10:00 - 12:00 Uhr
Tuesdays, 10:00 - 12:00
 
 
Research Assistants

KG IV, Room 4306
 
 
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